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    „Durch Bielefeld konnten wir nicht laufen, wir wurden verachtet“ (Anna Petrunina) – Ein Rundgang durch die Bielefelder Innenstadt auf den Spuren der NS-Zwangsarbeit

    „Durch Bielefeld konnten wir nicht laufen, wir wurden verachtet“ (Anna Petrunina) –
    Ein Rundgang durch die Bielefelder Innenstadt auf den Spuren der NS-Zwangsarbeit

    Zwangsarbeiter*innen waren allgegenwärtig in Bielefeld im Laufe des Zweiten Weltkriegs, auf den umliegenden Bauernhöfen, als „Kolleg*innen“ im Betrieb, die aber zu meiden waren, als Insass*innen in den überall in der Stadt anzutreffenden Lagern, als Objekte von Verwaltung und „Versorgung“ und darüber hinaus allenthalben im Straßenbild.
    Unser Rundgang führt vom Skulpturenpark an der Kunsthalle durch die Innenstadt bis hin zur ehemaligen Ravensberger Spinnerei, vorbei an einer Kette von Orten, die auf ganz verschiedene Weise mit diesem Thema verbunden sind und an denen immer wieder nicht nur die Alltäglichkeit der Zwangsarbeit, sondern auch der sie prägende Rassismus deutlich wird.
    Der Rundgang findet auch am Sonntag, 12. März, um 11 Uhr statt.

    Veranstalter DGB-AK „Zwangsarbeit in Bielefeld“ u. Gegen Vergessen-Für Demokratie e. V., RAG Bielefeld
    Ansprechpartner Wolfgang Herzog
    Kontakt wolfg.herzog@web.de; Tel. 0521-68 607
    Eintritt kostenlos
    Anmeldung erforderlich? Nein
    Anmeldung unter…
    Uhrzeit 15 Uhr – 17 Uhr