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    Spuren der Zwangsarbeitslager auf dem Bielefelder Johannisberg – Ein Rundgang

    Spuren der Zwangsarbeitslager auf dem Bielefelder Johannisberg –
    Ein Rundgang

    Der Johannisberg ist ein besonders exponierter Punkt der Stadt, zugleich ein Ort, der in besonderer Weise mit der Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Bielefeld im Zweiten Weltkrieg verbunden ist. Hier befanden sich gleich zwei Lager für Zwangsarbeiter*innen: das Lager „Bethlem“, das größte Lager im Stadtgebiet und Lager des größten Rüstungsunternehmens der Stadt. Hier wurden v. a. junge Mädchen und Frauen aus der damaligen Sowjetunion, sogenannte Ostarbeiterinnen, gefangen gehalten, später auch Menschen aus vielen anderen europäischen Ländern. Ein weiteres Lager befand sich in den Räumen der Bielefelder Schützengesellschaft und war ein Gemeinschaftsunternehmen von 44 Bielefelder Firmen, in dem zunächst französische Kriegsgefangene und dann „zivile“ Zwangsarbeiter aus Frankreich festgehalten wurden.
    Bei der Führung gehen wir den Spuren nach, die auf diese Lager hinweisen. Für das Lager Bethlem können wir uns dabei auch auf die Erinnerungen vieler der während des Krieges hier Gefangenen stützen. Und wir berichten über die Geschichte der Erinnerungszeichen an die Zwangsarbeit, die auf dem Johannisberg errichtet wurden.

    Dieselbe Veranstaltung wird noch einmal angeboten am Samstag, den 25.3. von 15 – 17 Uhr.

    Veranstalter DGB-AK „Zwangsarbeit in Bielefeld“ u. Gegen Vergessen-Für Demokratie e. V., RAG Bielefeld
    Ansprechpartner Wolfgang Herzog
    Kontakt wolfg.herzog@web.de; Tel. 0521-68 607
    Eintritt kostenlos
    Anmeldung erforderlich? Nein
    Anmeldung unter…
    Uhrzeit 15 Uhr – 17 Uhr