Kunst, Kultur & Sport

    thinking about Barbara Sawczyn//atribut to a serious woman – Würdigung einer besonderen Frau

    Barbara Sawczyn ist eine der vielen Zwangsarbeiter*innen, die nach dem Beginn des 2.Weltkrieges (1.9.1939 Überfall Polens durch die nationalsozialistische deutsche Wehrmacht) zur Zwangsarbeit ins damalige Deutsche Reich ins Rheinland verschickt wurde. Sie musste quasi als minderjährige „Leibeigene“ auf einem bäuerlichen Hof im Raum Jülich arbeiten. Nach Kriegsende kam sie nach Bielefeld und konnte durch tragische Umstände nicht zurück nach Polen, seit mehr als 70 Jahren lebt sie hier in Bielefeld. Allerdings: Frau Sawczyn und ihre Kinder mussten jahrzehntelang mit dem Status „heimatlose Ausländer“ leben.
    Im Gespräch über Frau Sawczyn, eine direkte Teilnahme ist aufgrund des Alters nicht möglich, nähern wir uns ihrem Leben an, das durch die Zwangsarbeit, den Verlust der Heimat, des Zuhause geprägt ist. Frau Barbara Sawczyn, eine ehemalige „heimatlose“ Zwangsarbeiterin, ermöglicht uns durch ihre Offenheit
    einen Einblick in ihr Leben, ein Beispiel, für die vielen ehemaligen Zwangsarbeiter*innen, die wir nicht kennen.
    Danke Barbara Sawczyn.

    Frau Sawczyn wird mittels einer künstlerischen Installatation gewürdigt, (5.3. bis 26.3.2023)

    Veranstalter Raphaela Kula /Atelier Ostbahnhof
    Ansprechpartner Raphaela Kula
    Kontakt r.kula@t-online.de
    Eintritt frei
    Anmeldung erforderlich? Nein
    Anmeldung unter…
    Uhrzeit 12 Uhr